Gründerinnen stärken die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
Der gerade veröffentlichte Female Founders Monitor 2025 zeigt, dass der Gründerinnenanteil im deutschen Startup-Ökosystem nicht nur niedrig, sondern sogar rückläufig ist. Dabei liefern gerade Gründerinnen mit ihren Geschäftsideen in den Bereichen GreenTech, gesellschaftliche Innovationen und/oder Gemeinwohlorientierung Ansatzpunkte dafür, Deutschland international wettbewerbsfähig zu erhalten. Wie können Gründerinnen aus diesen Themenfeldern ihre Potenziale besser entfalten?
Darauf fokussiert das Projekt „Gründerinnen fördern grüne Wirtschaft“. Ein finaler Round Table 5 diente nun dazu, die Projektergebnisse zusammen zu tragen und Handlungs-Perspektiven hieraus abzuleiten.
Dabei beinhaltete erste Phase des Round Tables die Auswertung des Experimentierraums „Gründerin goes excellence“, die Yvette Dinse, Regionalverantwortliche Mecklenburg-Vorpommern, vornahm. Im Rahmen des Experimentierraums wurde der Lizzie.Gründerinnenpreis, das Lebenswerk der Spieleerfinderin und Ökonomin Elizabeth Lizzie Magie Philipps würdigend, entwickelt. Im September 2024 wurden dann in einer Preisverleihung im Rostocker Rathaus mit Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger als Schirmfrau und Laudatorin insgesamt 13 Unternehmerinnen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern für ihre vorbildhaften Geschäftsmodelle ausgezeichnet.
Basierend auf aktuellen Daten des Thünen-Instituts zu „Frauen im ländlichen Räumen“ belegte Dinse das Erfordernis, die Sichtbarkeit insbesondere für Gründerinnen beispielsweise durch einen Wettbewerb und eine Preisverleihung zu erhöhen. Als Gelingensfaktoren des Experimentierraums führte sie unter anderem an, dass über 200 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich als Netzwerkpartner gewonnen werden konnten, zu denen nun auch die ausgezeichneten Unternehmerinnen leichteren Zugang haben. Nun sei es wichtig, diese geschaffene Netzwerkbasis zu verstetigen.
Im Rahmen des Round Tables präsentierten die Projektleiterinnen ihre Erkenntnisse aus dem Verlauf der Experimentierräume und entwickelten für ihren jeweiligen Themenbereich Handlungsempfehlungen. Im nachfolgenden Fokussprint wurden diese diskutiert, ausgewertet und zusammengeführt.